Chor

August 2014

Jubiläumskonzert 2011

2010

von li. obere Reihe: Gerd Speuser, Bruno Laubach, Ulli Mürkens, Heinz Peters, Josef Stockums, Willi Sluiter, Heinz Felgenträger, Hubert Henrix, Heinz-Willi Voiß, Klaus Angladgis, Heinz Wolff, Norbert Vergin, Heinz Janßen, Toni Meyer, Heinrich Thelen, Josef Hauser, Udo Peltzer, Dieter Kerkhoff, Hermann-Josef Simons, Herbert Pöstges, Dieter Kaumanns, untere Reihe: Hubert Hack, Heinz Erkens, Hans Schrammen, Heinz Kopp, Karl Klemens, Heinz Körfer, Udo Steinhauer, Günter Bähren, Heinz Dreßen

Foto: B. Déjosez   16. Oktober 2010

Weihnachtskonzert 2008

Weihnachtskonzert 2006

Schlosssingen 2006

Konzert zum 145 jährigen in 2006

Zuccalmaglio-Singen in Bad Honnef 2005

Konzert zum 140 jährigen in 2001

Der Wickrather Männergesangverein 1861 ist ein Chor, reich an Tradition und aus dem Wickrather Vereinsleben nicht wegzudenken! Sein großes weltliches und kirchliches Liedgut, die gute Besetzung in allen vier Stimmlagen und sein freundliches Erscheinen, macht den Chor sowohl in Wickrath als auch im In- und Ausland bei seinen Auftritten sehr beliebt.

In 1999 und 2005 wurde der Titel „Volkslieder-Leistungschor“ erreicht!

In Wickrath pflegt man gerne alte Traditionen. So auch der MGV 1861, einer der ältesten Chöre der heutigen Stadt Mönchengladbach. Dabei war seine Geschichte so bewegt und anekdotenreich, dass selbst die in der umfangreichen Festschrift zum 125 jährigen Jubiläum abgedruckte Chronik des ersten Vereinsjahrhunderts nur einen Bruchteil des Erwähnenswerten berichten konnte.
Dass der Chor 1861 von Mitgliedern des Turnvereins gegründet wurde zeigt, wie eng sich in der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts die gesellschaftlichen Traditionen miteinander verflochten. Die Grafen zu Quadt-Wickrath-Isny waren damals großzügige Förderer des MGV, so dass er sich bald eine Violine, ein Harmonium und sogar eine Fahne leisten konnte.

Und doch hat es auch immer wieder Überlebensprobleme gegeben. Zwischen 1890 und 1897 sowie zwischen 1903 und 1908 war das Vereinsleben fast erloschen.
Andererseits gab es aber nach 1911, bis weit in die dreißiger Jahre hinein eine Blütezeit für den MGV, in der er sich auch künstlerisch auf beachtlichem Niveau bewegte.

Schon früh, noch "unter den Gesetzen des Schwarzmarkts" begann das Vereinsleben sich nach dem 2. Weltkrieg zu reaktivieren und althergebrachte Traditionen wie das Singen im Krankenhaus, den Altenheimen, oder für den Fond zum Aufbau der zerstörten Kirche wurden wieder aufgenommen. Am Niederrheinischen Sängerfest vom 28. bis 30. August 1948 in Mönchengladbach nahm man als Chor einer damals noch selbständigen Gemeinde natürlich auch gerne teil.

Mit Begeisterung und wachsendem Erfolg wurden die traditionellen Frühjahrskonzerte wieder aufgenommen. Trotz mancher interner Querelen, die der Vereinschronist nicht unterschlägt, wurde das "Hundertjährige" im Jahre
1961 dank der emsigen Mitarbeit der Vereinsmitglieder und der Fans des MGV 1861, die weitgehend in Wickrath beheimatet sind, zur "Sternstunde" für den MGV 1861 und für ganz Wickrath.

Die Wickrather MGV 1861 hat sich in Vergangenheit und Gegenwart als "kleiner Chor" verstanden, der früher in ländlich überschaubarem Umland, heute in einem der schönsten Stadtteile Mönchengladbachs gerne seinen sozialen Funktionen nachkam und nachkommt.

Dass der Verein schon so lange Bestand hat und dennoch weiter ohne Sorgen in die Zukunft blicken kann, verwundert die Mitglieder selbst wohl am meisten, weil der MGV auch unter den nicht nur angenehmen Begleiterscheinungen von Eingemeindung, Verstädterung und fehlendem Traditionsbewusstsein zu leiden hatte.
Dennoch sehen die etwa 36 aktiven Sänger mit berechtigter Hoffnung in die Zukunft, auch weiterhin den Gesang zur eigenen und zur Freude seiner Fans und der Gemeinschaft pflegen zu können.

Auf Grund der Leistungen des MGV 1861 und seinem sozialen Engagement wurden ihm höchste Ehrungen zuteil, so 1999 und 2005 die Verleihung der Zuccalmaglio Medaille. Der Chor wurde autorisiert, den Titel "Volkslieder - Leistungschor " zu tragen.

Zunehmend kann man positives über Konzerte und Aktivitäten in der heimischen Presse nachlesen oder auch in Radiointerviews erfahren. Ebenso konnte man im Lokalradio die Übertragung des gelungenen Weihnachtskonzerts 2004 hören!